BMBF | Wissenschaftsjahr 2019

Bei dem Spiel "Mensch, Maschine!" können Jugendliche dabei zuschauen, wie bei einer Maschine Lernfortschritte entstehen. Foto: djd/BMBF/Wissenschaftsjahr 2019

Analog die digitale
Welt verstehen
KI: Gesellschaftsspiel
zu maschinellem Lernen

mischt den Schulunterricht auf

.
Amberg (djd|wo) - Simone Opel kommt strahlend aus einem Klassenzimmer, hinter ihr lautstarkes Gemur-
mel. Sie ist Informatik-Didaktikerin an der Uni Pader-
born. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie auf Initia-
tive des Bundesministeriums für Bildung und For-
schung und der Deutsche Telekom Stiftung das Spiel "Mensch, Maschine!" auf den Weg gebracht.
Es ist die Jugendaktion im Wissenschaftsjahr "Künstliche Intelligenz", die das Bundesministerium in diesem Jahr initiiert und die als kostenloses Bil-
dungsangebot junge Menschen an das Thema Künstliche Intelligenz (KI) heranführen soll.

Analoges Spiel über die digitale Welt: Schon nach wenigen Runden können Schülerinnen und Schüler verstehen, wie die "Maschine" lernen kann. Foto: djd/BMBF/Wissenschaftsjahr 2019

Lernerlebnis steht im Mittelpunkt

"Ungewöhnlich ist, dass ein analoges Spiel zeigen kann, wie Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen funktionieren. Die Jugendlichen können dabei zuschauen, wie bei einer Maschine Lernfortschritte entstehen", berichtet Simone Opel. Ein Testlauf zeigte: Der Lerneffekt ist enorm. "Schon nach wenigen Runden verstehen die Schülerinnen und Schüler, wie die 'Maschine' lernt. Damit ist das Interesse bereits geweckt. Mithilfe unserer pädagogi-
schen Materialien können die Jugendlichen und Lehrkräfte dann noch tiefer ins Thema einsteigen und die Relevanz von KI für unsere Zukunft besser verstehen", so Opel.

Bei "Mensch, Maschine!" steht das Lernerlebnis im Mittelpunkt. Grundlage ist das klassische Bauernschach. Eine Seite nimmt die Rolle des Menschen, die andere die der Maschine ein. Gewonnen ist das Spiel, wenn der Gegner keinen Zug mehr machen kann, alle gegnerischen Spielsteine geschlagen sind oder die gegenüberlie-
gende Spielbrettseite erreicht ist. Der "Mensch" zieht seine Spiel-
figuren individuell, die "Maschine" wählt zufällig aus einem vorge-
gebenen Satz von Zügen. Der Clou: Die Maschine streicht Züge, die nicht zum Sieg führen, aus ihrem Regelwerk - lernt also, Fehler zu vermeiden. Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten für das Spiel gibt es unter www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion.

Der "Mensch" zieht seine Spielfiguren individuell, die "Maschine" wählt zufällig aus einem vorgegebenen Satz von Zügen. Der Clou: Die Maschine streicht Züge, die nicht zum Sieg führen, aus ihrem Regelwerk - lernt also, Fehler zu vermeiden. Foto: djd/BMBF/Wissenschaftsjahr 2019

Wissenschaftsjahr 2019:
Jugendliche entdecken KI

Jugendliche können die Zukunftstechnologie Künst-
liche Intelligenz 2019 auf vielerlei Weise entdecken. Der Turing-Bus etwa, benannt nach Informatik-Pionier Alan Turing, macht Halt im ländlichen Raum. Dort wird in interaktiven Workshops gemeinsam mit Schülerin-
nen und Schülern der Technik hinter KI auf den Grund gegangen (www.turing-bus.de). Mit der Vermittlungs-
plattform "Forschungsbörse" werden Forschende direkt ins Klassenzimmer geholt, Wissenschaft wird Teil des Unterrichts (www.forschungsboerse.de). Für die etwas Jüngeren erklären zwei Ausgaben des kos-
tenfreien Hefts "forscher - das Magazin für Neugierige" KI anschaulich und innovativ - mit Rätseln und Experi-
menten zum Selbermachen (www.forscher-online.
de
). Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion.

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