ICHTHYOL


Hautentzündungen beim Gärtnern richtig verarzten
Das Werkeln in der grünen Oase kann auch Gefahren mit sich bringen

Gemeinsam pflanzen und jäten macht Freude, kann jedoch auch kleinere oder größere Hautverletzungen verursachen.
Foto: djd/www.ichthyol.de/iStock/ArtMarie

.
Amberg (djd|wro) - Gärtnern liegt im Trend: Ob in der Schrebergartenparzelle, beim "Urban Gar-
dening" oder im heimischen Garten - immer mehr Menschen finden Entspannung beim Jä-
ten, Mähen, Schneiden und Säen. Viele Hobby-
gärtner widmen sich der Arbeit mit vollem Kör-
pereinsatz in Büschen, Sträuchern und Rosen-
beeten, was kleinere Verletzungen verursachen kann. Welche Gefahren dies birgt, wird vielfach unterschätzt. Denn vermeintlich harmlose Schnitte an scharfen Kanten, kleine Risse durch Dornen oder eingedrungene Splitter können schnell zu einer Entzündung führen und damit zu einem echten Problem werden.

Kleine Wunden öffnen Keimen Tür und Tor

In der Erde und in Gehölzen lauern Bakterien, die über kleine Wunden in den Körper gelangen können. Foto: djd/www.ichthyol.de/iStock/dewed

In der Erde, an Gehölzen und im Kompost lauern Bakterien, darunter Staphylokokken, die durch die Wunde in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen können. Der hauteigene Säureschutzmantel und das Immunsystem geben zwar ihr Bestes, um Keime zu bekäm-
pfen, aber jeder Organismus reagiert individuell. Besonders wichtig ist es, die Stelle mit dem eingedrungenen Fremdkörper sofort und richtig zu verarzten.

So geht’s: Wenn sich ein Splitter, Dorn oder Stachel in der Haut befindet, sollte dieser mit einer Pinzette entfernt werden. Bleibt der Fremdkörper aber länger unbemerkt oder wandert beim Arbeiten tiefer in die Haut, können die mit ihm eingedrungenen Bakterien eine schmerzhafte Entzündung auslösen und sogar zu einer Eiteransamm-
lung unter der Haut, einem sogenannten Abszess, führen. Dann heißt es: dick auftragen! Zum Beispiel die schwarze Zugsalbe Ichtholan 20% messerrückendick verstreichen und dann mit einer Kompresse, Mullbinde oder einem Pflaster großflächig abdecken. Je tiefer Splitter oder Entzündung sitzen, desto höher ist die empfohlene Wirkstoff-
konzentration: Es gibt Salben mit 10, 20 oder 50 Prozent.

Entzündungen aus der Haut ziehen

Die Salbe mit dem Wirkstoff Ichthyol kann die Durchblutung fördern und die Haut etwas aufweichen: Diese "Zugwirkung" trägt dazu bei, den Fremdkörper oder den Eiter nach oben zu ziehen, Dornen und kleine Splitter können aus der aufgeweichten Haut leichter entfernt werden. Zusätzlich wirkt die Zugsalbe antibakteriell und entzündungshemmend, sodass die Beschwerden meist zügig zurück-
gehen. Unter www.ichthyol.de gibt es weitere Tipps zu verschiedenen Hautproblemen. Auch bei Entzündungen durch Kratzer oder Nagelbettinfektionen, die häufig Folge von Gartenarbeit sind, kann Zugsalbe eine gute SOS-Hilfe sein. Grundsätzlich gilt: Hautentzündungen beobachten! Verschlimmern sie sich, umgehend den Arzt konsultieren.

Tief, tiefer, am tiefsten

Der Wirkstoff Ichthyol wird aus Ölschiefer gewonnen. Bereits vor 135 Jahren begann die Ichthyol-Gesellschaft damit die phar-
mazeutische Entwicklungsarbeit. Entstanden ist daraus Ichtholan, besser bekannt als "schwarze Zugsalbe", die bei eitrigen Hautentzündungen eingesetzt wird. Der dunkle Klassiker bleibt Verwendern durch den charakteristischen Geruch und die spezielle Farbe in Erinnerung. Der Trend zu Wirkstoffen natürlichen Ursprungs und die zunehmenden Bakterienresistenzen gegen Antibiotika machen ihn aktueller denn je. Der Klassiker ist in drei Wirkstärken erhältlich: Mit 10% Ichthyol bei ober-
flächlich entzündlichen Erkrankungen der Haut, mit 20% bei tiefer liegenden Entzündungen, mit 50% bei tief in der Haut lokalisierten Prozessen.

.


Trends, Infos und Tipps aus dem Manfred Gebhardt MedienHaus Amberg


Werbung auf Die Anzeige



Die Anzeige | Oberpfälzer Wirtschaftsmagazin

Auf Die Anzeige Magazin finden Sie:

MedienHaus Manfred Gebhardt Amberg
WR-O WirtschaftsRedaktion Oberpfalz