Aufgerieben zwischen Pflege und Beruf
Wer Angehörige versorgt, leidet oftmals unter Stress und psychischen Belastungen

Wenn sich Berufstätige zwischen Job und Pflege auf-
reiben, resultieren daraus oft starke Überlastung und Erschöpfung - bis hin zum Burnout. Foto: djd/ www.sanitas.de/baranq - stock.adobe.com

Amberg (djd|wro) - Durch die steigende Lebenserwartung wächst auch die Zahl der hilfs- und pflegebedürftigen Men-
schen in Deutschland immer weiter. Der größte Pflege-
dienst des Landes sind immer noch die Angehörigen. So kümmern sich laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes hierzulande etwa 4,7 Millionen Menschen regel-
mäßig um eine pflegebedürftige Person. Zwei Drittel der betreuenden Personen sind Frauen, die Mehrzahl davon noch im erwerbsfähigen Alter. Zu den Anforderungen des Arbeitslebens kommt dann mit der Pflege ein weiterer Stressfaktor und Zeitfresser hinzu. Kein Wunder, dass Betroffene körperlich und seelisch oft an ihre Grenzen kommen. Unruhe, Schlafstörungen, Gereiztheit und Erschöpfung bis zum Burnout können die Folge sein.

Pflegende Angehörige leisten viel und bekommen oft auch viel zurück. Doch die zusätzliche Belastung ist auch ein erheblicher Stressfaktor. Foto: djd/ www.sanitas.de/Firma V - stock.adobe.com

Hilfe aus der Natur für stressgeplagte Doppelbelastete

Um innere Stärke und Ausgeglichenheit zurückzugewinnen, ist es wichtig, sich nicht nur um den Pflegebedürftigen, sondern auch um sich selbst gut zu küm-
mern. Dazu gehört, nicht alles allein schaffen zu wollen, sondern sich auch Hilfe zu suchen. Oft gibt es Verwandte, Freunde oder Ehrenamtliche, die gelegentlich aushelfen können. Das verschafft dem Pflegenden Zeit, nach der Arbeit einem Hobby nachzugehen, Freunde zu besuchen oder einfach mal zu entspannen. Auch aus der Natur kommt Hilfe für gestresste Doppelbelastete. Die asiatische Heilpflanze Rosenwurz (Rhodiola rosea) beispielsweise gilt als sogenanntes Adaptogen. Das heißt, sie kann helfen, physische und psychische Herausforde-
rungen besser zu meistern - mehr Informationen dazu gibt es unter www.rosenwurz-ratgeber.de. So zeigte eine aktuelle Studie, dass die Anwendung von Rosenwurz-Extrakt bereits nach einer Woche stressbedingte Erschöpfungszustände und Symptome des Burnout-Syndroms signifikant verringerte. Auch fühlten sich die Probanden weniger müde und angespannt. Hochwertigen Rosenwurz-Extrakt gibt es beispielsweise als Kapseln rezeptfrei in der Apotheke. Ideal sind Präparate, die zusätzlich Magnesium und Vitamin B1 enthalten und so zur Unterstützung einer gesunden Nervenfunktion beitragen.

Optimistische Einstellung ist wichtig

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Bewältigung der Belastungen aus Pflege, Beruf und Familie ist eine optimistische innere Einstellung. "Das geht schon" statt "Das schaffe ich nicht" macht oftmals einen großen Unterschied. Gleich-
zeitig sollte man nicht zu viel auf seine eigenen Fehler und Mängel schauen, sondern sich bewusst machen, was man täglich leistet. Denn auf ihren Einsatz können pflegende Angehörige stolz sein.

Power aus der Natur

Die Natur liefert nicht nur wertvolle Heilpflanzen gegen den Stress, mehr Informationen dazu gibt es unter www.rosenwurz-ratgeber.de. Die Natur ist auch selbst ein tolles Anti-Stress-Mittel. Ausflüge in Wälder, Parks und Co. senken den Blutdruck, verlangsamen den Pulsschlag und verringern die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Dazu wird das Immunsystem durch die von den Bäumen abgegebenen sekundären Pflanzenstoffe angekurbelt. Auch die Geräusche der Natur wie Vogelgezwitscher, Blätterrascheln oder das Rauschen eines Baches können sehr beruhigend wirken. Gerade pflegende Angehörige sollten sich deshalb möglichst oft Zeit für einen Spaziergang im Grünen nehmen - oder im eigenen Garten aktiv sein, denn das wirkt ebenfalls stressreduzierend.

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